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Recruiting & Personalsuche

LinkedIn, Facebook, Instagram, TikTok: Wo sind deine Fachkräfte wirklich? Social-Media-Recruiting-Plattformen im Vergleich

Eine Frage, die wir in fast jedem Erstgespräch hören: "Welche Plattform sollen wir nutzen?" Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, auf deine Zielgruppe, deine Ressourcen und dein Ziel. Aber es gibt klare Muster, die zeigen, welche Kanäle für soziale Einrichtungen am meisten bringen.

LinkedIn: Das Netzwerk der Führungskräfte und Spezialisten

LinkedIn ist die erste Adresse, wenn du Führungspositionen besetzen willst: Heimleitungen, Pflegedienstleitungen, medizinische Fachkräfte mit akademischem Hintergrund. Die Plattform bietet mit LinkedIn Recruiter und gezielten Job-Postings sehr präzise Targeting-Möglichkeiten.

Einschränkung: Die Kosten sind höher als auf anderen Plattformen, und viele Pflegefachkräfte ohne akademischen Hintergrund sind dort kaum aktiv. Für die breite Masse der Pflegestellen ist LinkedIn nur bedingt geeignet.

Smartphone mit Social-Media-Apps

Facebook: Noch immer der Reichweiten-König im Pflegebereich

Auch wenn Facebook als "veraltet" gilt, in der Pflegebranche ist es nach wie vor die Plattform mit der größten Reichweite für die relevante Zielgruppe. Pflegekräfte zwischen 30 und 55 Jahren sind hier aktiv. Facebook Ads erlauben sehr präzises Targeting nach Region, Berufsfeld, Alter und Interessen.

Empfehlung: Für die direkte Bewerberansprache in der Pflege ist Facebook noch immer erste Wahl. Kombiniere organische Beiträge mit gezielten bezahlten Kampagnen.

Instagram: Employer Branding und Nachwuchs

Instagram funktioniert am besten für Employer Branding und die Ansprache jüngerer Zielgruppen: Pflegeschüler, Berufseinsteiger, Quereinsteiger. Authentische Einblicke hinter die Kulissen, Team-Videos und Stories erzeugen Vertrauen und Wiedererkennung.

Einschränkung: Instagram allein generiert selten direkte Bewerbungen. Es ist ein Unterstützungskanal, der das Gesamtbild deiner Arbeitgebermarke stärkt.

TikTok: Nichts für alle, aber stark für einige

TikTok ist der Newcomer im Recruiting. Einrichtungen, die mutig genug sind, kurze authentische Videos zu produzieren, können damit eine sehr junge Zielgruppe erreichen. Besonders wirksam für die Ansprache von Pflegeschülern sowie Azubis.

Wichtig: TikTok verlangt Konsequenz und Authentizität. Ein Kanal, der drei Monate bespielt wird und dann einschläft, schadet mehr als er nützt.

Vergleichsgrafik

Die ehrliche Empfehlung für soziale Einrichtungen

Wenn du heute anfängst und keine Erfahrung mit Social Media Recruiting hast, dann:

1.    Starte mit Facebook Ads: größte Reichweite, präzises Targeting, überschaubares Budget

2.    Baue parallel ein Instagram-Profil auf, langfristig für Employer Branding

3.    Ergänze mit LinkedIn, sobald du Führungspositionen besetzen willst

4.    TikTok nur, wenn du das Commitment und die Ressourcen hast

Social Media Plattformen für Recruiting im Gesundheitswesen

Fazit: Social Media Recruiting Plattformen Vergleich - Die beste Plattform ist die, die du konsequent bespielst.

Kein Kanal funktioniert ohne regelmäßige Aktivität. Besser eine Plattform gut als vier Plattformen schlecht. Entscheidend ist, dass du anfängst und dann dranbleibst.

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Kategorie: Recruiting & Personalsuche

Philipp Hofer sitzt lächelnd auf einer Treppe

Geschrieben von

Philipp Hofer & Team

Philipp Hofer ist Gründer von Hofer Personal. Gemeinsam mit unserem Team begleiten wir KMU in Österreich, der Ostschweiz und Süddeutschland bei der Personalsuche und der Unternehmensnachfolge – mit 32 Jahren Erfahrung und im Schnitt über 250 Vermittlungen pro Jahr.

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