Wie du als Pflegeheim auf Social Media Kandidaten gewinnst
- Mary

- 16. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Pflegekräfte verbringen täglich Zeit auf Instagram und Facebook. Nicht um Jobs zu suchen – aber sie sehen, was andere teilen. Und wenn ein Pflegeheim dabei ist, das authentisch zeigt wie es dort zugeht, bleiben sie hängen. Genau das ist deine Chance.
Social Media Recruiting in der Pflege funktioniert anders als in anderen Branchen. Hochglanz kommt nicht an. Ehrlichkeit schon.

Warum Social Media für Pflegeheime besonders wirksam ist
Pflegekräfte sind auf Facebook und Instagram – viele mehr als auf LinkedIn oder Jobportalen
Passive Kandidaten erreichen: Wer nicht aktiv sucht, wird durch guten Content trotzdem aufmerksam
Employer Branding und Recruiting in einem: Du zeigst wer du bist und suchst gleichzeitig
Kosteneffizient: Organischer Content kostet nur Zeit, bezahlte Ads ab 300 EUR/Monat erreichbar
Was wirklich funktioniert: Inhalte die ankommen
Ein Tag im Leben: 60-Sekunden-Video mit einer Pflegekraft – was passiert bei euch an einem normalen Tag?
Team-Momente: Frühstücksrunde, Geburtstag einer Kollegin, Betriebsausflug – zeigt Kultur
Bewohner-Geschichten (anonymisiert): Warum diese Arbeit sinnvoll ist – emotional und ehrlich
Lob und Dank: 'Wir feiern heute Marias 5-jähriges Jubiläum' – Wertschätzung öffentlich zeigen
Behind the Scenes: Was passiert in der Küche, im Garten, beim Fest – nicht nur im Pflegealltag
Was nicht funktioniert
Stockfotos von lächelnden Pflegekräften die niemand kennt – wirkt unecht
Reine Stellenanzeigen ohne Kontext – 'Wir suchen DGKP' funktioniert allein nicht
Zu viel Text, zu wenig Bild – Social Media ist visuell
Unregelmäßige Posts – besser 2× pro Woche als 10× in einem Monat und dann nichts
Facebook Ads für Pflegepersonal: So funktioniert's
Mit bezahlten Facebook-Anzeigen erreichst du Pflegekräfte in deiner Region – auch jene, die gerade nicht aktiv suchen.
Zielgruppe: Frauen und Männer 25–55 Jahre, Region 30 km um deinen Standort, Interesse Gesundheit/Pflege
Budget: Starte mit 300–500 EUR/Monat – das reicht für erste Tests
Format: Video-Ad mit echten Mitarbeitern schlägt Bild-Ad deutlich
Ziel: Nicht direkt Bewerbung – sondern Klick auf Karriereseite oder Messenger-Kontakt
Retargeting: Personen die deine Seite besucht haben nochmal ansprechen
Die 3 wichtigsten Plattformen für Pflegeheime
Facebook: Größte Reichweite bei 35–55-Jährigen – ideal für erfahrene Pflegekräfte
Instagram: Stärker bei 25–40-Jährigen – ideal für Nachwuchs und Wiedereinsteiger
WhatsApp Business: Für schnelle, direkte Erstkommunikation mit Interessenten
Fazit
Social Media Recruiting in der Pflege ist kein Hexenwerk. Es braucht Konsequenz, Authentizität und ein bisschen Mut, sich zu zeigen. Die Betriebe, die das tun, haben einen klaren Vorteil im Kandidaten-Wettbewerb.
Für weitere Informationen oder persönliche Unterstützung erreichst du uns direkt über unser Kontaktformular.
Du möchtest das konkret für deinen Betrieb angehen? Schreib mir einfach: philipp[at]hofer-personal.at



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