Herbst-Recruiting: Jetzt die besten Fachkräfte für Q4 sichern
September und Oktober sind die aktivsten Wechselmonate im deutschen und österreichischen Arbeitsmarkt. Urlaubszeit ist vorbei, das neue Schul- und Ausbildungsjahr hat begonnen, und viele Arbeitnehmer nehmen sich genau jetzt die Zeit, um über ihre Situation nachzudenken. Das ist deine Chance.
Wer im Herbst keine offene Stelle besetzen kann, wartet oft bis ins neue Jahr. Und das neue Jahr beginnt in vielen Branchen mit vollem Auftragsbuch. Kein guter Zeitpunkt, um unterbesetzt zu sein.

Warum Herbst die beste Recruiting-Zeit ist
Statistisch gesehen liegen die meisten Jobwechsel in Deutschland und Österreich im September und Oktober, direkt nach dem Sommer. Gründe:
- Urlaubszeit hat Abstand zur Arbeit geschaffen, viele überdenken ihre Situation
- Herbstgespräche mit Vorgesetzten enttäuschen häufig Gehaltserwartungen
- Neue Ausbildungs- und Studiengänge starten: Absolventen suchen Einstiegsjobs
- Jahresend-Boni sind noch ausbezahlt, der Wechsel ist leichter
Was du jetzt konkret tun solltest
- Offene Stellen sofort ausschreiben, nicht auf Januar warten
- Active-Sourcing-Aktivitäten intensivieren: LinkedIn, XING, Branchenforen
- Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm reaktivieren und kommunizieren
- Bewerbungsprozess auf Schnelligkeit trimmen: wer drei Wochen wartet, verliert den Kandidaten
- Gehaltsangebot prüfen: Herbst-Kandidaten haben oft ein konkretes Gegenangebot
Die Herbst-Branchen-Besonderheiten
Im Handwerk: Die Auftragslage im Herbst ist oft noch gut, denn viele Betriebe merken erst jetzt, dass sie für den Winter unterbesetzt sind. Jetzt handeln ist günstiger als im Januar neu anzufangen.
In der Pflege: Herbst bedeutet Grippezeit und erhöhter Krankenstand. Betriebe, die jetzt eine Pufferstelle besetzen, fahren besser durch den Winter als jene, die im November in der Krise reagieren.
Die häufigsten Herbst-Recruiting-Fehler
- Zu lang auf den perfekten Kandidaten warten
- Angebot erst im November machen, dann ist der Kandidat schon woanders
- Kein konkretes Zeitfenster für Gespräche freihalten
- Falscher Fokus auf Jobportale statt auf Active Sourcing
Fazit
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Geschrieben von
Philipp Hofer & Team
Philipp Hofer ist Gründer von Hofer Personal. Gemeinsam mit unserem Team begleiten wir KMU in Österreich, der Ostschweiz und Süddeutschland bei der Personalsuche und der Unternehmensnachfolge – mit 32 Jahren Erfahrung und im Schnitt über 250 Vermittlungen pro Jahr.
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