• Philipp Hofer

Erkenntnis aus der Inspirationsreise:

Aktualisiert: Juli 21


Digitale Transformation und die virtuellen Kollegen kommen auf alle Fälle schneller als gedacht. Im Silicon Valley dreht sich alles um Tekkies, Startups und IoT`s(Internet of Things).

Die digitale Transformation wird sehr viele Arbeitsplätze und Büroräume verändern, aber die meisten Unternehmen in der EU sind darauf noch nicht vorbereitet. Vielen Unternehmen fehlen aber auch noch die passenden Strategien, Maßnahmen und das nötige Know-how. Einige sind sich schon der Situation bewusst und verändern gerade Ihr Unternehmen.

Wie die Digitalisierung Arbeitsplätze verändern wird, zeigen diese aktuellen und persönlichen Bilder aus dem Silicon Valley.

Unser traditionelles Büro wird zum digitalen Hightech -Workplace

Einige KMU`s stellen sich die Frage: “Warum in der Welt, soll ich da mitmachen?“

Für Unternehmen stehen vor allem die Verbesserung der eigenen Geschäftsprozesse sowie das Generieren eines Wettbewerbsvorteils gegenüber Mitbewerbern im Vordergrund.

Vereinfachte und verbesserte Kundenbeziehungen und das Umsetzen von flexiblen Arbeitstechniken sind ebenfalls Resultate der digitalen Transformation im Arbeitsumfeld.

Für europäische Unternehmer steht bei dieser Frage außerdem der Mitarbeiter verstärkt im Mittelpunkt. 31,53 % der Arbeitgeber in der EU sagen, dass ihre Mitarbeiter Flexibilität stärker einfordern würden.

26,47 % sagen außerdem, dass das Finden und Binden von geeigneten Talenten und Mitarbeitern digitale Arbeitsplätze notwendig machen.

Was wird also digitalisiert – und wie genau? Es ist mehr als die Anpassung bereits vorhandener Technologien. Der Mix aus neuen und bestehenden Technologien in sinnvoller Kombination erschließt neue digitale Wege, das ermöglicht produktives und flexibles Arbeiten.

  • ca.40 % der befragten Arbeitgeber in der EU haben bereits 1-2 Strategien, die Digitalisierung in vielen Unternehmensbereichen mitdenkt.

  • 61,95 % der Studienteilnehmer denken, dass sich virtuelle Kollegen und Berater in den nächsten zwei Jahren fix im Unternehmen etablieren werden. Das soll Mitarbeiter von Standardaufgaben freispielen, Produktivität steigern und Kundenservice verbessern.

Mein neuer Kollege, der Roboter?

Der digitale Hightech-Workplace wird zur Realität, Teams vor Ort und „virtuelle Mitarbeiter“ arbeiten zusammen. Hinter diesen virtuellen Arbeitskollegen steckt aber nicht immer ein Mensch.

Die künstliche Intelligenz wird, z.B. in Form von „Bots“, zunehmend eine Rolle spielen. Als virtuelle Berater erledigen sie standardisierte Abläufe und beantworten z.B.: wiederkehrende Kundenanfragen.

Diese Technologie steckt noch ein bisschen in den Kinderschuhen, trotzdem geht ein Viertel der Befragten davon aus, dass diese Tools in der Team-Arbeit noch in diesem Jahr enorm zunehmen werden.

Trotz Wissen um die Bedeutung der Digitalisierung, fehlt es leider Gottes noch bei der Umsetzung. Diese große Hürde, die die Betriebe hier nehmen müssen, ist meist die eigene Unternehmenskultur, in der die digitalen Arbeitsplätze noch nicht vorgesehen sind.

Betroffen davon sind auch die komplexen IT-Infrastrukturen, diese stellt Unternehmen dabei vor großen Herausforderungen.

Der Wille allein, reicht da nicht aus, um im Strom der digitalen Transformation mit zu schwimmen:

Strukturen müssen hinterfragt und Prozesse neu gedacht werden – dazu müssen im Unternehmen alle, von der Reinigungskraft bis zum Geschäftsführer mit an Bord geholt werden.


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